Behandlung & Forschung

MS: Informationen zur Therapie und Forschung

Allgemeine Informationen zur Therapie und aktuelle Meldungen zu neuesten Erkenntnissen aus der Forschung zum Thema MS

Die Therapie von Multiple Sklerose       

Es gibt verschiedene Therapien für MS-Patienten, um Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern.

Dazu gehören unter anderem Medikamente, Physiotherapie, Aktivierungs-und Beschäftigungstherapie (Ergotherapie) oder gegebenenfalls eine

Psychotherapie. Die einzelnen Therapien wirken unterschiedlich gut. Über die Wirksamkeit von alternativen Therapien wie Akupunktur oder Entspannungsübungen liegen indes keine Studien vor. Die Behandlung der Multiplen Sklerose baut auf drei wissenschaftlich fundierte Säulen: die Therapie des akuten Schubs, die langfristige immunprophylaktische Therapie und die Therapie der Symptome, ergänzt um Rehabilitationsverfahren. Ansprechpartner für den Patienten ist daher der behandelnde Neurologe, der die medikamentöse Therapie auf den MS-Kranken abstimmt.

Die drei Optionen werden in der Regel in Kombination miteinander angewendet, individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten und in Abhängigkeit vom Krankheitsstadium möglicherweise unterschiedlich gewichtet.

Zur Behandlung von Beschwerden wie Spastiken, Fatigue, Schmerzen, Depressionen, Blasen- oder Darmentleerungsstörungen u.a. stehen verschiedene Präparate zur Verfügung.

Aktuelle Meldungen finden Sie auf der Website des DMSG-Bundesverbandes unter Nachrichten ⇒ MS-Forschung   und   Nachrichten ⇒ MS-Therapien.

  • Glatirameracetat: Patentstreit betrifft auch MS-Erkrankte
    Aufgrund eines Patentstreits zwischen den beiden Herstellern des Wirkstoffes Glatirameracetat (Teva für Copaxone®-20mg/40mg und Mylan für CLIFT®-20mg/40mg) ist bis auf Weiteres CLIFT®-40mg nicht mehr in den Apotheken erhältlich.
  • Arzneimittel-Update: Fingolimod nicht in der Schwangerschaft
    Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) hat ihre Empfehlungen zum Einsatz von Fingolimod bei Schwangeren und Frauen im gebärfähigen Alter aktualisiert. Hintergrund der Aktualisierung sind Berichte, die auf ein erhöhtes Risiko an Fehlbildungen bei Säuglingen hinweisen.
  • Diagnose Multiple Sklerose: Experten-Interview zu Krankheitsbewältigung und Therapie
    Über Wege zur Krankheitsbewältigung, Fortschritte in der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) und Nebenwirkungsmanagement informiert Prof. Dr. med. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) im Video-Interview.
  • Multiple Sklerose: Vor Beginn einer Immuntherapie auf Tuberkulose testen lassen
    Neue Immuntherapien zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) gehen mit einer reduzierten Immunkompetenz und einem potenziell erhöhten Infektionsrisiko einher. Seit 2015 ist eine starke Zunahme von gemeldeten Tuberkulose-Fällen in Deutschland zu beobachten. Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) hat Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der Tuberkulose vor Beginn einer Immuntherapie erarbeitet, die im Magazin "Der […]
  • Multiple Sklerose-Therapie: Reihe der Patientenhandbücher um Natalizumab und Ocrelizumab erweitert
    Leicht verständliche und unabhängige Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken der Wirkstoffe Natalizumab und Ocrelizumab haben der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) jetzt in zwei weiteren Patientenhandbüchern erstellt. Die handlichen Broschüren sollen MS-Erkrankte dabei unterstützen, aufgeklärt und auf Augenhöhe gemeinsam mit ihrem Neurologen eine Entscheidung für […]