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Behandlung & Forschung

MS: Informationen zur Therapie und Forschung

Allgemeine Informationen zur Therapie und aktuelle Meldungen zu neuesten Erkenntnissen aus der Forschung zum Thema MS

Die Therapie von Multiple Sklerose       

Es gibt verschiedene Therapien für MS-Patienten, um Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern.

Dazu gehören unter anderem Medikamente, Physiotherapie, Aktivierungs-und Beschäftigungstherapie (Ergotherapie) oder gegebenenfalls eine

Psychotherapie. Die einzelnen Therapien wirken unterschiedlich gut. Über die Wirksamkeit von alternativen Therapien wie Akupunktur oder Entspannungsübungen liegen indes keine Studien vor. Die Behandlung der Multiplen Sklerose baut auf drei wissenschaftlich fundierte Säulen: die Therapie des akuten Schubs, die langfristige immunprophylaktische Therapie und die Therapie der Symptome, ergänzt um Rehabilitationsverfahren. Ansprechpartner für den Patienten ist daher der behandelnde Neurologe, der die medikamentöse Therapie auf den MS-Kranken abstimmt.

Die drei Optionen werden in der Regel in Kombination miteinander angewendet, individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten und in Abhängigkeit vom Krankheitsstadium möglicherweise unterschiedlich gewichtet.

Zur Behandlung von Beschwerden wie Spastiken, Fatigue, Schmerzen, Depressionen, Blasen- oder Darmentleerungsstörungen u.a. stehen verschiedene Präparate zur Verfügung.

Aktuelle Meldungen finden Sie auf der Website des DMSG-Bundesverbandes unter Nachrichten ⇒ MS-Forschung   und   Nachrichten ⇒ MS-Therapien.

  • Multiple Sklerose: Fast ein Viertel der Erkrankten sind vorzeitig berentet
    Eine aktuelle Auswertung aus dem MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. zeigt, dass 22,7 Prozent der befragten MS-Erkrankten in Deutschland zum Zeitpunkt der letzten Meldung für das MS-Register wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorzeitig berentet waren.
  • Sexuelle Störungen bei Multipler Sklerose – hohe Dunkelziffer?
    Acht Prozent der befragten MS-Erkrankten in Deutschland haben zum Zeitpunkt der letzten Meldung für das MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. angegeben, unter sexuellen Störungen zu leiden.
  • Auslobung der Sobek-Forschungspreise: 115.000 Euro für exzellente Multiple Sklerose-Forschung
    Multiple Sklerose nachhaltig bekämpfen, innovative Forschung fördern: So lautet das Ziel der jährlich von der Roman, Marga und Mareille Sobek-Stiftung ausgeschriebenen Sobek-Forschungspreise, die in Zusammenarbeit mit dem DMSG-Bundesverband und der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, DMSG-Landesverband Baden Württemberg, verliehen werden: Die Ausschreibung endet am 15. Mai 2018.
  • Umfrage zu Stürzen und Sturzprävention bei Multipler Sklerose
    Menschen mit Multipler Sklerose stürzen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung eher und häufiger. Zu diesem Ergebnis kamen im letzten Jahrzehnt mehrere internationale Forschungsgruppen. Eine Zusammenfassung von vier prospektiven Studien mit 537 Teilnehmern aus Australien, Schweden, Großbritannien und den Vereinigten Staaten hat ergeben, dass 37% der Studien-Teilnehmer während der dreimonatigen Studien mehrmals gestürzt waren. Um erstmals die […]
  • Depressionen bei Multipler Sklerose: Neue Hoffnung durch Online-Behandlung
    Online-Programme zählen gerade für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) zu den vielversprechendsten neuen Behandlungsansätzen, um depressive Beschwerden zu lindern. Für eine groß angelegte Wirksamkeits-Studie wurde das Selbsthilfeprogramm deprexis speziell auf die Bedürfnisse bei MS zugeschnitten. Interessenten können sich jetzt für eine Teilnahme bewerben.
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