Behandlung & Forschung

MS: Informationen zur Therapie und Forschung

Allgemeine Informationen zur Therapie und aktuelle Meldungen zu neuesten Erkenntnissen aus der Forschung zum Thema MS

Die Therapie von Multiple Sklerose       

Es gibt verschiedene Therapien für MS-Patienten, um Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern.

Dazu gehören unter anderem Medikamente, Physiotherapie, Aktivierungs-und Beschäftigungstherapie (Ergotherapie) oder gegebenenfalls eine

Psychotherapie. Die einzelnen Therapien wirken unterschiedlich gut. Über die Wirksamkeit von alternativen Therapien wie Akupunktur oder Entspannungsübungen liegen indes keine Studien vor. Die Behandlung der Multiplen Sklerose baut auf drei wissenschaftlich fundierte Säulen: die Therapie des akuten Schubs, die langfristige immunprophylaktische Therapie und die Therapie der Symptome, ergänzt um Rehabilitationsverfahren. Ansprechpartner für den Patienten ist daher der behandelnde Neurologe, der die medikamentöse Therapie auf den MS-Kranken abstimmt.

Die drei Optionen werden in der Regel in Kombination miteinander angewendet, individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten und in Abhängigkeit vom Krankheitsstadium möglicherweise unterschiedlich gewichtet.

Zur Behandlung von Beschwerden wie Spastiken, Fatigue, Schmerzen, Depressionen, Blasen- oder Darmentleerungsstörungen u.a. stehen verschiedene Präparate zur Verfügung.

Aktuelle Meldungen finden Sie auf der Website des DMSG-Bundesverbandes unter Nachrichten ⇒ MS-Forschung   und   Nachrichten ⇒ MS-Therapien.

  • Multiple Sklerose: Auffällige Antikörper im Nervenwasser geben Hinweis auf den Verlauf
    Ein verlässlicher Biomarker, der die Entwicklung der Behinderung bei Multipler Sklerose (MS) vorhersagt, fehlt bisher. Eine Arbeitsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einem Forschungsprojekt des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) gezeigt, dass erhöhte Werte bestimmter Antikörper im Nervenwasser Anzeichen für eine frühere und schnellere Behinderung sind.
  • Epileptische Anfälle bleiben bei Multipler Sklerose manchmal unbehandelt
    1,6 Prozent der befragten MS-Erkrankten in Deutschland gaben zum Zeitpunkt der letzten Meldung für das MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. an, unter epileptischen Anfällen zu leiden. Nicht immer werden diese Epilepsien therapiert.
  • Multiple Sklerose: Drei Viertel der befragten Erkrankten haben einen schubförmigen Verlauf
    Etwa 90 Prozent aller Menschen mit Multipler Sklerose haben zu Beginn Ihrer Erkrankung eine schubförmig verlaufende MS (RRMS): Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Auswertungen aus dem MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.
  • Immunzellen als Auslöser von Hirnschädigungen bei Multipler Sklerose
    Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen haben herausgefunden, wie Immunzellen die graue Hirnsubstanz, die Schaltzentrale des Gehirns, angreifen und zerstören. Diese Entdeckung sei für das Verständnis vor allem der Multiplen Sklerose von Bedeutung, erklären die Forscher um Prof. Dr. med. Alexander Flügel und Dr. med. Francesca Odoardi, die 2013 bereits mit dem Nachwuchspreis der Sobek-Stiftung ausgezeichnet worden […]
  • Lässt sich die Multiple Sklerose durch Ernährung positiv beeinflussen?
    Eine Studie vom NeuroCure Clinical Research Center der Charité Universitätsmedizin Berlin und dem Immanuel Krankenhaus geht dieser Frage nach und sucht noch Teilnehmer mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose.