Ehrenamtsausbildung

„Betroffene beraten Betroffene“

Betroffene beraten Betroffene
MS-erkrankte Gesprächspartner*innen verfügen über besondere Erfahrungen aufgrund der eigenen Erkrankung. Sie verfügen über Bewältigungskonzepte der Krankheit, die Neubetroffenen als Vorbild dienen können. Sie wissen viel über das Krankheitsbild bei MS. Sie kennen die Schwierigkeiten, die auf Betroffene zukommen können, aber wissen auch, was man selbst tun kann, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Daher können sie anderen MS-Erkrankten und deren Angehörigen mit Basisinformationen, Unterstützung, Verständnis und Hinweisen zur Seite stehen.

Seit 2009 sind im Rahmen unseres Programms „Betroffene beraten Betroffene“ zahlreiche ehrenamtliche Projekte entstanden. Die Möglichkeiten für ein Ehrenamt sind vielfältig. Ob die Beratung Neubetroffener, die Gründung einer Kontaktgruppe oder Sportgruppe, die Leitung eines Angehörigengesprächskreises – für jede*n, der Lust hat, sich einzubringen, gibt es eine erfüllende Tätigkeit.

Die Ausbildung
Wer schon immer gedacht hat, er/sie wolle sich gerne für MS-Erkrankte engagieren,
sich aber nicht getraut hat, weil er/sie dachte, ihm/ihr würde das Rüstzeug dafür fehlen, dem/der sei die Ausbildung „Betroffene beraten Betroffene“ ans Herz gelegt.

Die Themen der einzelnen Seminarblöcke reichen von Grundelementen der Beratung über den Umgang mit starken Emotionen und Spannungen bis hin zum Umgang mit den eigenen Kräften und Aussichten auf die eigene zukünftige Arbeit in der Beratung.
Für die erfolgreiche Teilnahme gibt es ein Zertifikat durch die DMSG.

Die Absolventinnen und Absolventen des Projektes werden in Zukunft durch die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle in Kiel unterstützt und bei der Ausübung ihres ehrenamtlichen Engagements kontinuierlich beraten.